Mühlbacher Klause

Die Straßensperre im Pustertal

Mühlbacher Klause

Herzog Meinhard II von Tirol errichtete 1269 eine Zollstätte im Ortsbereich von Mühlbach, um an der Grenze zwischen den beiden Grafschaften Tirol und Görz vom Durchzugsverkehr zu profitieren. Erst 200 Jahre später entstand eine neue Zollstätte 600 Meter weiter östlich, die heutzutage in den Sommermonaten besichtigt werden kann. Sie war als Bollwerk gegen einfallende Feinde gedacht und diente gleichzeitig Kaiser Maximilian als Jagdschloss.


Architektonisch bildete die Anlage ein unregelmäßiges Viereck, das sich von der Bergseite aus bis zur Rienz erstreckte. Die Straße führte direkt durch die befestigte Anlage mit zwei Tortürmen. Ihre Bedeutung als Grenzfestung verlor sie jedoch fast zur Gänze bereits mit dem Aussterben der Görzer Grafen (1500), weil das Pustertal als Teil ihres Einflussgebiets mit der Grafschaft Tirol vereinigt wurde.


Umgebung → 1,9 km

Mittelalterliches Mühlbach

Renovierte Ansitze, gut erhaltene Fresken und alte Familienwappen erzählen die Geschichte Mühlbachs seit dem Jahr 1056.

Katharina-Lanz-Str. 90

39037 Mühlbach

+39 0472 886 048

gitschberg-jochtal.com

Öffnungszeiten

Von Mitte Juni bis Anfang September donnerstags jeweils von 09.00 - 12.00 Uhr und von 14.30 - 18.30 Uhr

Juli und August auch samstags geöffnet


Eintrittspreis

freiwillige Spende


Adresse

Verein Mühlbacher Klause

Sonnleitenstraße 30

39037 Mühlbach / Südtirol

info@muehlbacherklause.it www.muehlbacherklause.it

Tel. & Fax: +39 0472 849482



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