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Von Luther bis Hutter - eine Spurensuche

 

1. Mai um 17.00 Uhr:

Ausstellungseröffnung im Kasten

Ausstellung auf Burg Taufers

01.05.2017 - 02.11.2017

 

2017 jährt sich zum 500 Mal, dass Martin Luther seine 95 Thesen an die Tur der Schlosskirche zu Wittenberg schlug. Ob sich der Thesenanschlag in dieser Weise ereignet hat, ist fraglich, dennoch wirken sich seine Ideen bis heute aus. Auch in Tirol und im Ahrntal bewegten die neuen Ideen mehr Menschen als man annimmt. Dabei sind es vor allem Einzelschicksale, die uberzeugt von ihrem Glauben, die Auswirkungen ihrer Entscheidungen spüren.

 

Auf die Spuren dieser Menschen begibt sich der Besucher der Austellung „Die Luthrisch’n –on Luther bis Hutter –eine Spurensuche“ auf Burg Taufers.


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Die Festungen im Alttiroler Raum

Festungen Tirol Südtirol Welschtirol Trentino Dolomiten

Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs /Sonderband 3

 

Gustav Pfeifer:

Die Festungen im Alttiroler Raum

Hardcover

400 Seiten / viele Farbfotos

ISBN: 978-88-7283-582-1

 

An der Franzensfeste kommt niemand vorbei, der Südtirol auf der Nord-Süd-Achse durchquert. Weithin sichtbar erinnert sie daran, dass Festungen als Wehranlagen gegen feindliche Angriffe errichtet wurden. Auf zwei internationalen Kolloquien des Südtiroler Landesarchivs befassten sich Historikerinnen und Historiker mit Errichtung, Funktion und Nutzung von Festungen im Alttiroler Raum zwischen Vormärz und Gegenwart. Der Sammelband behandelt u. a. die Militärstrategien der Habsburgermonarchie im 19. Jahrhundert, die regionalen Folgen des Ersten Weltkrieges, die wirtschaftlichen Auswirkungen von Festungsbauten ebenso wie Bautechnik und Architektur.

–       Mit vielen historischen Abbildungen


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Die Burgen Tirols und der Erste Weltkrieg

Eine Themenauswahl:  

  • "Mittendrin – Die Burgen Tirols und der Erste Weltkrieg" (Alexander von Hohenbühel/Walter Landi/Daniel Mascher),
  • der 2. Teil zur "Humanistischen Tradition der Zitruskultur in der Mitte Europas vom 15. bis 18. Jahrhundert" (Helmut-Eberhard Paulus),
  • das "Schloss Frankleben im Saalekreis. Revitalisierung eines bedeutenden gutsherrlichen Anwesens – eine Chronik von Franz Pacher von Theinburg.
  • Ferner "Die Fallgatter auf der Trostburg und der Burg Rodenegg" (Gerhard Hess)
  • "Ausgewählte Schlösschen am Mönchsberg zu Salzburg" (vgl. Titelbild) von Konrad Fries (Pseudonymname)
  • "Der Besitzstand der Grafen Fuchs bei ihrem Aussterben im Jahre 1828. Ein Beitrag zur Tiroler Adelsgeschichte am Vorabend der Grundentlastung" von ARX-Autor Christoph Gufler und schließlich

  • Von ARX-Redakteur Paulus Wall eine kritische Rundschau zu "30 Jahre Denkmalpflege" in Oberösterreich


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Joachim Zeune: Ritterburgen - Bauwerk, Herrschaft, Kultur

Joachim Zeune Ritterburgen
Joachim Zeune: Ritterburgen

Ritterburgen

 

ISBN: 978-3-406-66091-7

128 Seiten und 26 Abbildungen

Verlag C. H. Beck: 2015

 

Das Buch schafft einen guten Überblick zu den zentralen Fragen einer mittelalterlichen Burg: Wer trat als Bauherr auf und welchen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zweck erfüllte das Bauwerk? Was kostete eine Burg und mit welchen technischen Hilfsmitteln wurde sie errichtet? Wie lief der Alltag auf einer Burg ab und wer waren diese Menschen, die dort lebten? 

 

Diese und andere Fragen beantwortet der Autor mit seinem fundiertem Wissen und strukturiert das Thema in neun Kapiteln. Aus bautechnischer Sicht  nennt er zahlreiche Beispiele aus der europäischen Burgenlandschaft und räumt gekonnt - ganz unspektakulär, aber treffend - mit den zwölf schlimmsten Irrtümern über Burgen auf.

 

Leider fehlen im Buch Erklärungen für technische Begriffe aus den traditionellen Handwerksberufen und zu den typischen Bauelementen einer Burg. Die Abbildungen sind zwar gut ausgewählt und bringen meistens Aufklärung; aber Fußnoten als Behelf für Hintergrundwissen könnten beispielsweise die Materie eingehender darstellen.


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Mit Zug und Rad von Burg zu Burg

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Baubesichtigung auf Burg Heinfels - Bildergallerie

Projektvorhaben

Restaurierung von Burg Heinfels:

  • Museum
  • Gastro
  • Events

 

Projektträger

  • Firma Loacker
  • Museumsverein Burg Heinfels
  • Tiroler Landesgedächtnisstiftung

 

Projektkosten

  • 11 Millionen Euro

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Oswald von Wolkenstein: Tiroler Ritter und Abenteurer

Oswald von Wolkenstein Biografie von Dieter Kühn
Dieter Kühn: Ich Wolkenstein - Die Biographie

Ich Wolkenstein - Die Biographie

 

ISBN: 978-3-596-19008-9

752 Seiten

Fischer Taschenbuch

 

 

Stark erweiterte und völlig überarbeitete Neuausgabe des Mittelalter-Klassikers

Dieter Kühns berühmtes Buch über Oswald von Wolkenstein, den Tiroler Ritter und Abenteurer, Handels- und Weltreisenden, den Dichter, Komponisten und Sänger ist durch wissenschaftliche Forschung abgesichert und zugleich voll sprühender Phantasie. Oswald von Wolkenstein (1377–1445), der neben Wolfram von Eschenbach und Walther von der Vogelweide als bedeutendster deutscher Dichter des Mittelalters gilt, war zugleich rauer Geselle und virtuoser Künstler. Kühns mitreißende Darstellung der spätmittelalterlichen Welt und seine Übertragungen der Wolkenstein-Lieder in unser heutiges Deutsch, die »einem rote Ohren machen« (Adolf Muschg), sind ein einzigartiges Lesevergnügen, belehrend und unterhaltend, Abenteuer- und Kulturgeschichte.


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Historischer Gastbetrieb 2017

Schloss Hotel Sonnenburg Historischer Gastbetrieb 2017
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König Laurin - Ein Film von Matthias Lang

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Burg Heinfels - Beginn der Restaurierungsarbeiten

Am 16. September erfolgte der Spatenstich auf Burg Heinfels und damit der Beginn für die Revitalisierung der aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg.

 

Für die Verantwortlichen heißt dies aktuell die Sicherung der Anlage zu gewährleisten und die ersten Restaurierungen an der Kernburg vorzunehmen. Dazu zählen vor allem die Mauerkronen des Palas und die Ruinenteile. Diese Basisarbeit erfolgt bis 2019 durch die Unternehmen Artess aus Sillian und Tecnobase aus Trient.  


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Burgen und Schlösser im Kulturtourismus

Burgen und Schlösser im Kulturtourismus Südtirol

Eine beispielhafte Marketingkonzeption zweier Burgenvereine

 

ISBN 978-3-8288-3698-3

150 Seiten, Paperback

Tectum Verlag 2016

 

Der global zunehmende Wettbewerb in der Tourismusbranche stellt Akteure in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen, um tragfähige und zukunftsweisende Modelle im strategischen Destinationsmanagement zu entwickeln. Und immer, wenn diesem von Seiten der Marketing-Experten auch außerhalb städtischer Ballungszentren Innovationspotential zugesprochen wird, rückt auch der Wettbewerbsfaktor Kultur in die nähere Betrachtung der zuständigen Entscheider.


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Exkursion auf die Sonnenburg

Der kulturverein bruneck lädt alle Interessierte zu einer Exkursion auf die Sonnenburg bei St. Lorenzen ein.

 

Termin ist Samstag, der 03. September 2016. Teilnahme nur mit Anmeldung unter der Telefonnummer 0472 836 424 oder per E-Mail unter brixen@volkshochschule.it

 


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Heinrich Kühn: Das bedrohte Paradies

Heinrich Kühn: Wanderer in der Wiese ÖNB Wien
Heinrich Kühn: Wanderer in der Wiese ÖNB Wien

Die Galerie im Westtrakt des Museums der Stadt Lienz zeigt einzigartige Werke aus der Frühzeit des Mediums Fotografie in der Ausstellung „Das bedrohte Paradies. Heinrich Kühn (1866-1944) fotografiert in Farbe", die vom 15. Mai bis zum 02. Juli 2016 zu sehen sind.

 

Der in Dresden geborene und seit der Jahrhundertwende in Tirol ansässige Heinrich Kühn (1866 – 1944) zählt zu den Pionieren der internationalen Kunstfotografie. Zwischen 1890 und 1913 beschäftigt er sich intensiv mit Autochromen (Durchscheinbilder) deren Farbqualität derart grandios ist, sodass Kühn selbst von „gefährlich bunten Bildern" spricht.

 

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Internationaler Museumstag 2016

Am Sonntag, 22. Mai 2016 findet in Südtirol der zwölfte Internationale Museumstag statt. Er wird von der Abteilung Museen der Autonomen Provinz Bozen gefördert und koordiniert.

 

45 Museen, Sammlungen und Ausstellungsorte Südtirols beteiligen sich an dieser weltweiten Veranstaltung mit einem besonderen Programm für unterschiedliche Zielgruppen oder einem Tag der offenen Tür.

 

Der Internationale Museumsrat hat für diese Ausgabe das Motto "Museums and cultural landscapes - Museen in der Kulturlandschaft" ausgerufen.

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Schloss Bruck - 110 Jahre Museumsgeschichte

Filmvorführapparat Schloss Bruck
Filmvorführapparat ©Martin Lugger

Einhundertzehn Jahre Museumsgeschichte, vielfältige Sammlungsgebiete und eine wahre Fülle von Objekten bieten Anlass, eine Auswahl aus den Beständen zu zeigen. Schlaglichtartig werden einige Themen und Objektgruppen herausgegriffen und präsentiert. Jeder Raum erzählt seine eigene Kurzgeschichte.

 

In drei Depots befinden sich über 10.000 inventarisierte Objekte aus verschiedenen Bereichen. Dazu gehören Werke der Kunstgeschichte von der Gotik bis zur Gegenwart – etwa Skulpturen, Gemälde, Grafiken und Fotografien –, archäologische Zeugnisse der Ur- und Frühgeschichte, bedeutende Gegenstände der Regionalgeschichte und die Naturkundliche Sammlung.

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Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde geöffnet!

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Buchtipp: Historismus in Südtirol

Mit dem Historismus begann der Aufstieg Südtirols zu einer Tourismusdestination. Im Tagungsband "Historismus in Südtirol" fokussieren die Autoren dessen Auswirkungen auf die sozial- und kulturgeschichtlichen Veränderungen, die eine große Auswirkung auf die Baukultur des Landes hatten.

 

Ausgehend vom Eisenbahnbau am Beispiel der k.u.k. Südbahngesellschaft (Wien - Franzensfeste) wird das modulare Baukastenprinzip der Bahnhofstationen im Pustertal in seinen typischen Ausprägungen erklärt. Verantwortlich zeichnete sich damals Wilhelm Ritter von Flattich, der unter den Einflüssen der klassizistischen Berliner Architektur, "kombiniert mit jenen des Schweizer Holzstils, ihrer Farbigkeit und neu eingeführten Bauteilen wie Kastenfenster und Veranden ... [eine für das Pustertal impulsgebende Architektur entwickelte, die als] Vorbild für die in der Folge zahlreichen entstandenen Tourismusbauten [galt.]"  (Ausserhofer, Klaus: Die Bahnarchitektur der k.k. priv.Südbahn-Gesellschaft. S. 46 In: Baukultur im Wandel. Historismus in Südtirol. Athesia: Bozen 2014.) 

 

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