Die Franzensfeste - eine Alpenfestung

1838 wurde die Festung Franzensfeste feierlich eröffnet und galt damals als ein Kunstwerk österreichischer Kriegsarchitektur. Nach den Maßstäben der neudeutschen Schule errichtet war sie eine der sichersten Festungen im Alpenraum.

 

Kampfgeschehen erlebte die Festung jedoch nie, war militärstrategisch schnell überflüssig und diente ab 1890 dem österreichischen, ab 1918 dem italienischen Heer als Pulverlager.


Die Festung, die nach Plänen des Ingenieurs Franz von Scholl gebaut wurde, breitet sich auf einer Grundfläche von mehr als 20 Hektar aus und umfasst drei Forts. Die obere Festung ist über einen Zufahrtsweg erschlossen, die untere ist unterirdisch über eine spektakuläre Treppe verbunden.


Seit 2005 ist die Festung Franzensfeste für zivile Zwecke geöffnet und wird für Dauer- und Sonderausstellungen genutzt; sie gilt als Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs.


Neben der Dauerausstellung zur Entstehung der Festung wird im Herbst die Dauerausstellung zum Brennerbasistunnel eröffnet, 2016 die Ausstellung "Bunker – die Welt dahinter, (...) sie (...) erzählt vom Bau, von dramatischen und friedlichen Momenten der europäischen Geschichte, von der Bedrohlichkeit befürchteter Kriege. Sie führt durch die Welt der Bunkeranlagen, wie sie gedacht waren, wie sie von den Soldaten gewartet, gelebt und erfahren wurden." (vgl. www.festung-franzensfeste.it/bunker


Ein audiovisueller Percour zu Südtiroler Schulbauten eröffnet am 2. Oktober. Die Sonderausstellung, die den Dialog von Pädagogik und Architektur nachzeichnet, rückt die Sensibilität und den Einsatz des Landes Südtirol und der beteiligten Gemeinden beim Bau von Lehr- und Lernräumen in den Vordergrund.

 

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Kommentare: 2
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