Burgenstraße Pustertal öffnet ihre Tore

Schloss Lengberg
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Burgenstraße Pustertal
Burgen und Ansitze von Mühlbach bis Lienz
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Bereits vor geraumer Zeit entstand im Südtiroler Burgeninstitut die Idee, alle Burgen des Südtiroler Pustertals und Osttirols in einem grenzüberschreitendem Projekt zu organisieren und als Dachmarke "Burgenstraße Pustertal" für den Kulturtourismus inwert zu setzen.

 

Burgen lösen bei Jung und Alt eine große Faszination aus, erzählen sie wie kein anderes Bauwerk Geschichten aus dem Leben einer längst vergangenen Epoche. Auch im Pustertal sind eine Reihe gut erhaltener Bauwerke aus dem Mittelalter zu finden, die entweder als Museen, Schlosshotels oder als Restaurants geführt werden und somit für die Menschen

öffentlich zugänglich sind.

 

Speziell im Kulturtourismus spielen historische Bauwerke insofern eine Rolle, weil Menschen in ihrer Urlaubsplanung den Faktor Kultur in 35 Prozent der Fälle als Entscheidungskriterium mit berücksichtigen und 25 Prozent der Kulturtouristen den Kulturbegriff mit „Geschichte“ in Verbindung bringen. Demzufolge zählt eine Burgenlandschaft in der Entscheidungsfindung für eine Urlaubsdestination eine wesentliche Rolle. Außerdem bieten mittelalterliche Bauwerke einen würdigen Rahmen für Konzerte

und Lesungen, für Fachvorträge und Ausstellungen; den Kindern und Jugendlichen hingegen ein Experimentierfeld für Abenteuer und Spiel.

 

Die Dachmarke "Burgenstraße Pustertal", die 17 Burgen und Ansitze in einem konzertanten Auftritt nach außen hin vertritt, soll das Leistungsprogramm der Mitglieder bündeln und im regionalen Destinationsradius von Mühlbach über Bruneck bis nach Lienz, einschließlich der Nebentäler Gadertal und Tauferer-Ahrntal gewährleisten. Deshalb wurde als erste Maßnahme ein handlicher Burgenführer konzipiert, worin 17 Objekte mit ihrem Namen und der Adresse, ihrer Geschichte und einem Bild vorgestellt werden.

 

Für die Dienstleistungsangebote der jeweiligen Burg bediente man sich der Piktogramme, – das heißt sie differenzieren die Burgen nach den Kriterien Museum, Restaurant und Hotel, oder aber geben Auskunft darüber, ob das Objekt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist, ob der Eintritt mit der Museumscard möglich ist, ob es eine Führung im Museum gibt und ob spezielle Angebote für Familien, Kinder oder Schulen vorhanden sind.

 

Was jedoch die Geschichte der einzelnen Objekte angeht, so versuchte man weitgehend durch die Herausarbeitung eines Alleinstellungsmerkmals die Besonderheiten und die Einzigartigkeit der Objekte zu schärfen und punktuell für den Kulturtouristen zu erfassen. Besonders deutlich zum Ausdruck kommt dies zum Beispiel bei Schloss Rodenegg mit dem Merkmal „der Iwein-Zyklus, der älteste Freskenzyklus Europas“ oder bei Schloss Thurn mit dem Merkmal „Der Brennpunkt der ladinischen Kultur“.

 

Auf den letzten zwei Seiten findet sich schließlich eine Burgenkarte, in der alle 17 Burgen und Ansitze eingetragen und durchnummeriert sind. Zudem werden in der Legende die historischen Ortskerne, die Radverleihe und Zugbahnhöfe, die Infopoints der Tourismusvereine sowie das Verkehrsnetz angeführt.

 

Erhältlich ist der Burgenführer in den Tourismusvereinen Osttirols und des Südtiroler Pustertals; sowie in den Burgen und den Ansitzen der "Burgenstraße Pustertal".

 

Online ist die "Burgenstraße Pustertal" unter www.burgenstrasse-pustertal.net abrufbar.

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Kommentare: 1
  • #1

    Luis Matthes (Donnerstag, 02 Februar 2017 09:22)


    I am sure this article has touched all the internet viewers, its really really pleasant article on building up new webpage.

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